Mitglieder beraten Wirtschaftsplan 2026

Die Verbandsversammlung des Abwasserzweckverbandes (AZV) Unteres Leinetal kommt am Dienstag, dem 1. September 2026 zusammen – das erste Mal in diesem Jahr. 

Im Begegnungshaus Löbnitz (Neue Straße 1a) wird es dann auch um die Änderung der Verbandssatzung gehen. Erforderlich ist dieser Beschluss, weil der Verbandssitz wechselt: Ab dem 1. November 2026 ist der AZV Unteres Leinetal in der Parkstraße 15 in 04509 Löbnitz (Gemeindeverwaltung) anzutreffen. Seit Ende 2025 ist hier auch der Kundenservice der Veolia Wasser Deutschland GmbH ansässig, der sich im Auftrag des AZV um die Anliegen der Abwasserkunden kümmert.

Ebenfalls ein Thema auf der Tagesordnung dieser Verbandsversammlung: die Haushaltssatzung mit Wirtschaftsplan 2026

Laut Hochrechnung ist für das Wirtschaftsjahr 2025 ein Jahresüberschuss in Höhe von 29.000 Euro zu erwarten. Für 2026 plant der AZV einen Jahresüberschuss von 24.000 Euro. 

Es wird weiterhin von stabilen Umsätzen ausgegangen und die wirtschaftliche Lage als positiv eingeschätzt. In der Beschlussvorlage heißt es: Die rege private Bautätigkeit im Verbandsgebiet führe zudem zu einer Stabilisierung der Bevölkerungsentwicklung. So habe man im Durchschnitt der vergangenen Jahre im Verbandsgebiet entgegen dem allgemeinen Trend im ländlichen Raum einen  Bevölkerungszuwachs feststellen können. 

Für 2026 hat der AZV Investitionen von 720.000 Euro vorgesehen. Schwerpunktmäßig fließt das Geld in die Planung zur notwendigen Erweiterung der Kläranlage Löbnitz sowie in die Fernüberwachung von Pumpwerken. Die Investitionen sollen ohne Kredite finanziert werden.

Über den Wirtschaftsplan für 2027 soll noch in diesem Jahr beraten werden.